Roman Rötting Wunder-Schön
Roman Rötting in den Räumen von Wunder-Schön
Dieses wird wohl meine größte Herausforderung. Wie bin ich hier hin gekommen?
Es soll ja keine Biographie werden.
( Bitte nicht wundern, wenn es etwas dauert, bis ich am Ziel bin.)
Geboren wurde ich, Roman Rötting, am 07.07.1963 in Lüneburg.
Da blieben wir nicht lang und zogen in die Heimat meines Vaters nach Bad Bentheim an der Niederländischen Grenze.
In meiner Jugend dominierten Sport, Musik und immer die Natur ( Wald ) mein Leben.
Als ich 10 Jahre wurde verließ uns mein Vater, das war in solch einem kleinen Ort ( damals kaum 8.000 Einwohner) nicht so toll, zumal er mitten in der Stadt sein Geschäft hatte.
Mit ca. 14 oder 15 Jahren hatte ich die ersten ASW-Erfahrungen und ließ mich auf Meditationen , Gedankenreisen und Ähnliches ein. NEIN, ohne Drogen! Bier war mal o.k.
Es war um meinen 16. Geburtstag als ich von Zuhause auszog. Im Einverständnis mit meiner Mutter und Ihrem Freund ( Die sind jetzt bald 30 Jahre verheiratet).
Ich habe die Realschule abgeschlossen und dann meinen Weg in der Sozialpädagogik gefunden. Die beruflischen Chancen waren damals jedoch nicht so gut.
So brachte mich mein Vater nach Flensburg auf eine private Wirtschaftsschule. Während dieser Zeit kam ich in Kontakt mit vielen bedeutenden Menschen und Kulturen, die ich noch nicht kannte. Honkong, Japan der Oman, Afrika. Das war zuvor sehr weit weg. Das Handycap war halt, dass auch das Telexgerät (ein riesen Monster) in meinem Schlafzimmer stand, da nur ich wirklich gut english verstand und sprach.
Das war natürlich auch der Grund, warum ich überhaupt mitgenommen wurde auf diese Reisen.
Mit sehr gutem Abschluss machte ich dann eine Ausbildung zum Fachgehilfen für steuer- und wirtschaftsberatende Berufe. Ich glaube diese Bezeichung gibt es heute gar nicht mehr. Dies war auch die Zeit in der ich meine Begeisterung für die Philosophie fand und erstmal alle alten griechischen Größen studierte. Natürlich entfloh ich der väterlichen Aufsicht und nahm mir eine eigene Wohnung . Klein und fein. Wäschewaschen mit der Hand in der Badwanne. Das geht auch. Kein Problem.
Es folgte mein erster Kontakt mit der Homöopatie. Seltsamerweise wieder in Bad Bentheim. Die Firma für die ich seinerzeit ( 1985) als Buchhalter arbeitete stellte Wasseraufbereitungsanlagen via Umkehrosmose her und vertrieb homöopasiche Pflanzendünger sowie spezielle Naturfarben für den Innenanstrich. Das waren tolle Produkte. Es war halt in den 80er und da war das mit dem Umweltschutz, Naturmedizin und diesen Dingen nicht wirklich ertragreich. Also mußte ich etwas anderes machen.
Also doch die Finanzwirtschaft. Harte Lehrjahre bei der Colonia Lebensversicherung, während ich im Fernstudium den Kaufmann für Grundstücks- und Wohnungswirtschaft erwarb und die Zeit in der Schweiz als Anlageberater. Dies war jedoch nicht meine Erfüllung und so durfte ich in die Welt der Konsumgüter wechseln.
Das war auch kein leichtes Brot. Irgendwie fühlte ich mich teils wie in meiner Lehrzeit. Entbehrungen schienen hier teils nicht auszuhalten.
Nun kam ich zur DOUX- Group (Frankreich) wurde erst Gebietsleiter, dann Verkausleiter für Deutschland. Jetzt ging es zumindest finanziell bergauf. Nach 5 Jahren warb mich die LOHMANN Gruppe ab. Wieder ein Schritt nach vorn. Dort blieb ich ebenfalls 5 Jahre, bis ich durch einen Headhunter abgeworben wurde und bei der NFZ Hamburg landetet.
Nach diversen Veröffentlichungen wurde ich 2001 zum Mitglied der
NATIIONAL GEOGRAPHIC SOCIETY ernannt.
Seit 2003 bin ich selbständig und gründete die Firma WUNDER-SCHÖN.
In der gesamten Zeit studierte ich weiter in der Mythologie und den Naturwissenschaften / der Metaphysik. Aristoteles, Platon, Kant, Hegel, Habermas, John Locke, Socrates, Heidegger, Leipnitz, Sartre, Nietzsche und viele, viele mehr. Natürlich kamen mir auch die Bücher von Murphy und Carnegie in die Hände und unter die Augen. (Murphy war so in den frühen 80ern und Carnegie dann 10 Jahre später).
Angefangen hat es mit einem Buch von Goethe, das ich mit etwa 9 Jahren zu lesen begann. Es waren Gedichte. Doch der Inhalt war für mich so faszinierend und inspirierend. Goethe ist für mich heute noch ein Idol! Ein toller Beobachter des „Ganzen“.

Fortsetzung folgt….